
Marc Schuster
Mein Name ist Marc und ich informiere Sie umfassend zum Thema Kartenzahlung. Seit 2017 unterstütze ich deutsche Einzelhändler dabei, den passenden Anbieter für jede individuelle Situation zu finden.
Anbieter im Vergleich: Konditionen, Kosten und Funktionsweise
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Testsieger
Testsieger
Bezahlexperten | Zettle | SumUp | |
Bewertungen | 4,7
4,7 von 5 Sternen (basierend auf 33 Bewertungen)
| 2,9
2,9 von 5 Sternen (basierend auf 21 Bewertungen)
| 2,0
2,0 von 5 Sternen (basierend auf 80 Bewertungen)
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Basis-Konditionen | ab 14,97 Euro/Monat | Zettle Reader 2: 29 Euro (Kauf) | SumUp Air: 39 Euro (Kauf) |
Transaktionskosten / Händlerentgelte | • Transaktionskosten: ab 7 Cent • EC-Karten: 0,25 % • Debit- und Kreditkarten ab 0,89 % | • Ausgewählte Debitkarten (z.B. Girocard inkl. Maestro ): 0,95 % • Alle anderen Karten (Debit- und Kreditkarten): 2,75 % | • Alle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten): 1,39 % |
Funktionsweise / Anbindung an Kassensysteme | • Geräte sind unabhängig von externer Hard- und Software einsatzfähig • Anschluss an Kassensysteme möglich | Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App (Zettle Go). Integration von Zettle Kassensystem möglich. Geräte sind nicht mit anderen Kassensystemen kompatibel | Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App. Integration von SumUp internem Kassensystem Lite möglich. Geräte sind nicht mit anderen Kassensystemen kompatibel |
Ersteinrichtung / Benötige Software | • Komplett vorinstalliert • Sofort einsatzbereit | Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür Zettle Go App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen | Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür SumUp Kassen-App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen |
Wichtige Schnittstellen | Bluetooth, LAN, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser) | Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), USB-C (Ladekabel) | Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), microUSB (Ladekabel) |
Zubehör | Kein Zubehör nötig | U. a. Zettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis bis zu 381 Euro für Komplett-Set) | U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (ab 646 Euro) |
Service & Support | • FAQs • Telefon (Mo-Fr. 9-17 Uhr) | • FAQs • E-Mail und Chat • Telefon (Mo-Fr 9-17 Uhr) | • Ersthilfe via Chatbot & FAQs • telefonische Kontaktaufnahme bei schwerwiegenden Problemen über SumUp App/ Dashboard möglich | Angebot einholen | Angebot einholen | Angebot einholen |
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.
Stolperfallen im Internet: Vorsicht vor versteckten Kosten
Haben Sie schon im Internet nach Anbietern gesucht? Aus Erfahrung kann ich sagen, dass einige Dienstleister mit attraktiven Angeboten werben. „Nur 2 Euro Grundgebühr“ oder „50 % Rabatt“ sind übliche Aussagen, um Sie zu locken. Bitte seien Sie vorsichtig: Meist finden sich im Vertragswerk bzw. den AGB weitere Kosten, die natürlich nicht in der plakativen Werbebotschaft sichtbar sind. Prüfen Sie also genau! Ich gebe Ihnen aus meiner Erfahrung Beispiele, für solche versteckten Kosten.
Überhöhte Transaktionsgebühren
Ehrlicherweise würde ich nicht mehr als 0,27 Prozent pro Transaktion per EC-Karte akzeptieren. Achten Sie also genau darauf, wie die variablen Kosten gestaltet sind. Denn die Rechnung der Lockangebot-Anbieter lautet oft: Geringe Fixkosten, hohe variable Gebühren. Viele Händler fallen anscheinend darauf rein, wenn das Kartenterminal super billig ist und vergessen zu beachten, dass die variablen Kosten durchaus den viel größeren Teil der Kosten der Kartenzahlung ausmachen.
Update-Gebühren
Wie Ihr Computer oder Smartphone braucht das Kartenlesegerät von Zeit zu Zeit Updates. Hier schlägt der Anbieter dann oft „über Gebühr“ zu. Teilweise habe ich schon erlebt, dass für einen solchen Service 29 Euro oder mehr pro Update fällig werden. Schon bei 3 – 4 Updates pro Jahr ist das Terminal dann umgerechnet 7-10 Euro pro Monat teurer.
Werbung auf dem Display
Moderne Geräte verfügen über den LED-Display. Darauf lassen sich auch externe Inhalte abspielen wie Werbeanzeigen. Ganz ehrlich – ist der Kunde bei Ihnen, sollte es auch nur um Sie und Ihr Geschäft gehen und keine Werbeanzeige vom Restaurant nebenan oder Check24 über das Display laufen, oder?
Veraltete Geräte
Wer will nicht die Ladenhüter loswerden? Achten Sie darauf, welches Gerät Ihnen angeboten wird. Einige Anbieter nehmen gebrauchte Geräte (nach Ende der Vertragslaufzeit zurück), hübschen diese wieder auf (sogenanntes „Refurbishing“) für die Zweit- oder Drittverwendung.
Sie wollen noch tiefer ins Thema Kartenzahlung einsteigen?
Dann empfehle ich den Artikel Kartenzahlung - Der Gesamtüberblick. Hier erhalten Sie auf einer Seite alles Wichtige und Wissenswerte rund um die Kartenlesegeräte und deren Verwendungsmöglichkeiten.
Vorstellung: Mobile Kartenlesegeräte im Überblick
Die Kartenterminals CCV Mobile A920 und CCV A77 von Bezahlexperten, unserem Testsieger, zählen aktuell zu den gefragtesten Mietgeräten. Unter den Kartengeräten zum Kauf gehört Zettle zu den beliebtesten Modellen. Ob Miete oder Kauf die bessere Wahl ist, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab (dazu mehr gleich weiter unten).
CCV Mobile A920

- MOBIL
- Leistungsstarkes Gerät mit Android Betriebssystem. Der Prozessor des A920 ermöglicht blitzschnelle Transaktionen. Kontaktloses Zahlen mit dem Smartphone und flexible Nutzung über WiFi oder LTE sind auch möglich.
CCV A77

- MOBIL
- So kompakt und leicht wie ein Smartphone. Das A77 akzeptiert jegliche Karten- und Zahlungsarten. Flexible Nutzung über WiFi oder LTE möglich.
Zettle Reader 2

- MOBIL
- Der Zettle 2 Reader wird mit einem Smartphone oder Tablet verbunden, die Zahlungsabwicklung erfolgt per App, die auf einem Zweitgerät installiert wird. EC- und Kreditkarten werden akzeptiert.
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.
Mieten oder kaufen? Vergleich unterschiedlicher mobiler Modelle
Was Sie beim Anbieter Vergleich für Kartenlesegeräte festgestellt haben: Ihnen stehen grundsätzlich zwei Vertriebsmodelle zur Anschaffung eines Kartenlesegeräts zur Verfügung. Sie können ein entsprechendes Terminal mieten (gegen eine monatliche Gebühr) oder kaufen (einmalige Kosten). Was die Unterschiede sind, zeige ich Ihnen nachfolgend auf.
Wichtig vorab zu wissen: Bei beiden Kosten-Modellen kommen Gebühren hinzu, die pro Zahlungsvorgang entstehen. Diese Transaktionskosten bzw. Händlerentgelte sind prozentuale Anteile vom Zahlbetrag bzw. kleine Cent-Beträge, die von den Anbietern erhoben werden. Wie diese im Detail wirken, sehen Sie auch in den Rechenbeispielen weiter unten auf der Seite.
Kartenlesegerät mieten – wie funktioniert das?
Die meisten Anbieter verlangen für hochwertige, moderne Geräte mit der neusten Technik eine überschaubare monatliche Grundgebühr während der vereinbarten Vertragslaufzeit. Darin sind in der Regel Miete und Serviceleistungen enthalten. Für die Einrichtung des Geräts berechnet Ihr Anbieter zusätzlich eine kleine Gebühr – einmalig. Um Kartenzahlung anbieten zu können, müssen Sie also kein Vermögen ausgeben.
Variable Kosten kommen hinzu
Im Einsatz kommen dann noch die variablen Kosten hinzu: Eine Gebühr pro Transaktion, die im Cent-Bereich liegt. Und ein prozentualer Anteil des gebuchten Betrags – bei Kreditkarten ist dieser etwas höher. Der Vorteil der Mietgeräte von Anbietern wie den Bezahlexperten liegt auch in der einfachen Handhabung: Das Gerät wird Ihnen konfiguriert zugestellt. Die Erst-Installation ist einfach, Unterstützung gibt es ansonsten per Hotline.
Auch der Betrieb der Geräte ist kinderleicht und unaufwendig – für Sie und Ihre Mitarbeiter. Zudem ist ein Bon-Drucker integriert. Um Zahlungen abzuwicklen, benötigen Sie kein weiteres Zubehör. Per Schnittstelle sind diese Kartenlesegeräte an bestehende oder neue Kassensystme anschließbar.
Kartenlesegerät kaufen – wie funktioniert das?
Es gibt einige Unternehmen, wie SumUp oder Zettle , die kleine, mobile Kartenleser zum Kauf und ohne monatliche Miete anbieten. Das Gerät selbst dient zum Auslesen der Karte und Eingabe der PIN. Zur Benutzung benötigen Sie ein Smartphone oder Tablet, auf dem eine App installiert ist. Über diese Software wird die Zahlung abgewickelt.
Die Bedienung kann dadurch zu Beginn etwas komplizierter erscheinen, denn es sind ja immer zwei Geräte im Einsatz. Für Sie und Ihre Mitarbeiter gilt: Je mehr Sie sich zu Beginn mit dem Gerät beschäftigen, umso schneller gelingt der routinierte Umgang. Für den Druck des Kundenbelegs ist die Anschaffung eines Druckers nötig. Weiteres praktisches Zubehör bieten beide Anbieter an – bis hin zu kompletten Kassensystemen.
Höhere Gebühren – und höhere Anschaffungskosten?
Sie sehen schon: Wenn Sie weiteres Zubehör benötigen, dann treibt das die auf den ersten Blick günstigen Anschaffungskosten doch etwas in die Höhe.
Die Gebühren für die Transaktionen (variable Kosten) sind bei diesen Anbietern in der Regel höher. Zudem müssen Sie eventuell noch ein zweites Gerät (Smartphone, Tablet) anschaffen.
Rechenbeispiele als Entscheidungshilfe: Kartenlesegerät mieten oder kaufen?
Kleine Boutique
Monatlicher Umsatz 1.000 EUR bei:Summe = 22,88 EUR
Summe = 13,10 EUR
Friseursalon
Monatlicher Umsatz 2.500 EUR bei:Summe = 29,45 EUR
Summe = 32,75 EUR
Restaurant
Monatlicher Umsatz 5.000 EUR bei:Summe = 43,90 EUR
Summe = 65,50 EUR
Zwischenfazit
Unsere Kostenbeispiele zeigen: In zwei von drei Anwendungsfällen ist die Miete eines Kartenterminals für Händler günstiger. Lediglich bei einem geringen Monatsumsatz von etwa 1.000€ kann sich der Kauf eines Kartenlesegeräts lohnen. Basierend auf unseren Tests empfehlen wir die Kartenterminals der Bezahlexperten. Unser Testsieger überzeugt neben attraktiven Konditionen mit modernen, robusten Geräten und einem ausgezeichneten Kundenservice, was durch zahlreiche positive Online-Bewertungen bestätigt wird.
Fazit: Mieten lohnt sich (fast) immer, kaufen nur bedingt
Beim Vergleich der Anbieter zählen oftmals die Kosten. Deshalb will ich dieses Thema für mein Fazit heranziehen. Der Rechenbeispiel-Vergleich macht deutlich: Wer monatliche Umsätze über 1.000 Euro erzielt, kommt rein finanziell gesehen mit den Mietgeräten günstiger davon.
Grund sind die Transaktionskosten bzw. Gebühren, die für die Nutzung der EC- oder Kreditkarte anfallen. Hier bieten die meisten Anbieter von mobilen Kartenlesegeräten zur Miete die besseren Konditionen. Außerdem sind die Miet-Geräte einfach zu bedienen.
Wer unter diesem Umsatz liegt, wird mit den Kauf-Kartenlesern am Ende günstiger fahren. Gerade bei Unternehmensgründungen oder saisonalen Geschäften macht der Einsatz dieser Geräte Sinn. Und wer sich mit den Kartenlesern anfreundet, hat eine Menge Spaß mit den stylischen Geräten.
Am Ende entscheiden natürlich auch weiche Faktoren, wie die Optik oder die Handhabung der Geräte. Doch aus meiner Erfahrung scheuen die meisten kleinen Geschäfte die Einführung von Kartenzahlung wegen der Sorge vor Kosten, die sowohl beim Miet- als auch Kaufgerät unbegründet ist.
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.